Google aktualisiert die Datenschutzrichtlinie, um öffentliche Daten für KI-Schulungen zu sammeln

Am Wochenende hat Google seine aktualisiert Datenschutz-Bestimmungen um es dem Unternehmen zu ermöglichen, Informationen zu sammeln und zu analysieren, die Menschen online teilen, um seine KI-Modelle zu trainieren.

Google sagt, dass es diese Informationen nutzen wird, um seine Dienste zu verbessern und neue KI-gestützte Produkte zu entwickeln.

Die Aktualisierung der Datenschutzrichtlinie von Google lautet:

„Google nutzt Informationen, um unsere Dienste zu verbessern und neue Produkte, Funktionen und Technologien zu entwickeln, die unseren Nutzern und der Öffentlichkeit zugute kommen. Beispielsweise nutzen wir öffentlich verfügbare Informationen, um die KI-Modelle von Google zu trainieren und Produkte und Funktionen wie Google Translate, Bard und Cloud AI-Funktionen zu entwickeln.“

Hier erfahren Sie mehr über die Änderung der Politik und was sie für Internetnutzer bedeuten könnte.

Ein Wandel von „Sprach“-Modellen zu „KI“-Modellen

Die aktualisierte Richtlinie stellt eine deutliche Abkehr von den vorherigen Nutzungsbedingungen von Google dar.

Vor dem Update dieses Wochenendes hieß es in der Richtlinie von Google, dass es die Daten von Menschen nutzt, um „Sprach“-Modelle zu verbessern.

Nun behält sich Google das Recht vor, die Daten von Menschen zu verwenden, um alle seine „KI“-Modelle und -Produkte zu verbessern, einschließlich Übersetzungssystemen, Systemen zur Textgenerierung und Cloud-KI-Diensten.

Google weist auf die Änderungen in seiner Datenschutzerklärung hin Archivseite (Grün steht für neu hinzugefügte Informationen):

Screenshot von: Policies.google.com/privacy/, Juli 2022.

Typischerweise beschränken Datenschutzrichtlinien Unternehmen darauf, Daten zu sammeln, die Benutzer direkt bereitstellen. Mit der neuen Richtlinie von Google kann das Unternehmen alle Informationen verwenden, die öffentlich online veröffentlicht werden.

Datenschutzbedenken

Der Einsatz von KI-Systemen zur Analyse der Online-Beiträge von Personen wirft Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes auf.

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KI-Technologien wie Bard von Google und ChatGPT von OpenAI können Beiträge, Rezensionen und andere Online-Inhalte von Personen aufnehmen und wiederverwenden.

Obwohl alles, was öffentlich online gepostet wird, für jedermann sichtbar ist, ändert sich die Art und Weise, wie diese Informationen verwendet werden könnten. Das Hauptanliegen ist der Wechsel von WHO auf die Daten zugreifen kann Wie es könnte genutzt werden.

Darüber hinaus ist die Rechtmäßigkeit dieser Datenerhebungsmethode noch ungewiss.

Im weiteren Verlauf müssen wir damit rechnen, dass sich die Gerichte mit komplexen Urheberrechtsfragen auseinandersetzen werden.

Web Scraping

Das Thema Web Scraping hat die Aufmerksamkeit hochkarätiger Tech-Persönlichkeiten wie Elon Musk erregt, der seine Bedenken lautstark geäußert hat und sogar die Bemühungen der Plattform, die Datenextraktion zu verhindern, für mehrere kürzliche Twitter-Missgeschicke verantwortlich macht.

Am Wochenende hat Twitter die Anzahl der Tweets, die Nutzer pro Tag sehen können, eingeschränkt, wodurch der Dienst nahezu unbrauchbar wurde. Moschus zugeschrieben Dies ist eine wesentliche Reaktion auf „Data Scraping“ und „Systemmanipulation“.

Die Verbreitung der Web-Scraping-Praktiken von Technologiegiganten ist mittlerweile eine zentrale Diskussion in der Debatte über die Nutzung von Verbraucherdaten und den Datenschutz.

So schützen Sie Ihre Daten

Wenn Sie Bedenken hinsichtlich der Änderungen an der Datenschutzrichtlinie von Google haben, finden Sie hier einige Schritte, die Sie unternehmen können, um zu verhindern, dass Google Ihre Daten zum Trainieren seiner KI-Systeme verwendet:

  • Veröffentlichen Sie nur Informationen öffentlich, bei denen Sie sicher sind, dass jeder, einschließlich Google, auf sie zugreifen und sie verwenden kann.
  • Nutzen Sie die Datenschutzeinstellungen von Google. Gehen Sie zu Ihrem Google-Konto und überprüfen Sie Ihre Datenschutzeinstellungen. Sie können Optionen wie „Web- und App-Aktivität“, „Standortverlauf“ und „Sprach- und Audioaktivität“ deaktivieren.
  • Nutzen Sie alternative Dienste. Anstatt Google-Dienste wie Suche, Gmail, YouTube, Chrome usw. zu nutzen, können Sie zu alternativen Anbietern mit strengeren Datenschutzrichtlinien wechseln. Zu den Optionen gehören DuckDuckGo für die Suche, ProtonMail für E-Mail, Vimeo für die Videofreigabe und Brave für das Surfen im Internet.
  • Aktivieren Sie bei der Nutzung von Google-Diensten den Inkognito- oder privaten Browsermodus.
  • Lesen Sie die Datenschutzrichtlinien für Websites, mobile Apps oder andere Dienste, bevor Sie diese nutzen. Seien Sie vorsichtig mit denjenigen, die angeben, dass sie Ihre Daten an Google weitergeben.
  • Wenden Sie sich direkt an Google, um Ihre Bedenken darüber zu äußern, wie Ihre Daten zum Trainieren seiner KI-Modelle verwendet werden könnten.
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In Summe

Das Update von Google, das es dem Unternehmen ermöglicht, öffentliche Daten zu sammeln und zu analysieren, um seine KI-Systeme zu trainieren, macht wichtige Probleme deutlich.

Erstens haben Technologieunternehmen mit zunehmender Weiterentwicklung der KI-Technologien einen zunehmenden Bedarf an Daten. Diese Datenerhebung sollte jedoch auf rechtliche und ethische Weise erfolgen, mit der Zustimmung der Nutzer und dem Wissen darüber, wie ihre Daten verwendet werden.

Zweitens sollten die Menschen sorgfältig entscheiden, was sie online teilen, und sich darüber im Klaren sein, dass öffentliche Beiträge auf schwer vorhersehbare Weise genutzt werden können.

Während KI viele Vorteile verspricht, bringt sie auch neue Herausforderungen mit sich, die wir bewältigen müssen, um mit KI eine verantwortungsvolle Zukunft aufzubauen.


Ausgewähltes Bild: Ian Dewar Photography/Shutterstock

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