Während der SEO Office Hours von Google im April 2023 fragte ein Websitebesitzer Gary Illyes, Analyst bei Google, ob es akzeptabel wäre, dem Googlebot einen anderen HTTP-Statuscode zu geben als dem, der menschlichen Besuchern bereitgestellt wird.
Insbesondere wollten sie dem Googlebot einen HTTP-Statuscode von 410 (Gone) liefern, während sie den Benutzern einen 200 (OK) Statuscode geben.
Ein HTTP-Statuscode von 410 informiert Suchmaschinen darüber, dass eine Seite endgültig gelöscht wurde und aus ihrem Index entfernt werden muss.
Im Gegensatz dazu bedeutet ein HTTP-Statuscode von 200, dass die Anfrage funktioniert hat und die gewünschte Ressource erfolgreich bereitgestellt wurde.
Das Vergeben unterschiedlicher HTTP-Statuscodes an Suchmaschinen und Benutzer wird als „Cloaking“ bezeichnet.
Dies wird oft als Black-Hat-SEO-Technik zur Manipulation von Suchmaschinenrankings eingesetzt, indem Crawlern eine Version einer Seite und menschlichen Besuchern eine andere Version angezeigt wird.
Googles Position zum Cloaking
Als Antwort auf die Frage des Websitebesitzers riet Illyes dringend davon ab, Statuscodes zu tarnen, da dies riskant sei.
Er erklärte, dass mehrere Bereitstellungsbedingungen zu potenziellen Problemen führen könnten, z. B. dass die Website von Google deindexiert wird.
Stattdessen empfiehlt Illyes die Verwendung eines „noindex“-Roboter-Meta-Tags, um bestimmte Seiten aus der Google-Suche zu entfernen.
Dieser Ansatz ist unkomplizierter und sicherer als das Einrichten potenziell problematischer Servierbedingungen.
Die Auswirkungen der Tarnung
Cloaking wird als direkter Verstoß gegen die Webmaster-Richtlinien von Google angesehen.
Wenn dies absichtlich geschieht, wird dies als Versuch angesehen, Suchmaschinen-Crawler zu täuschen. Websites, die sich mit Cloaking befassen, können sehen, dass ihre Rankings sinken oder ihre Inhalte aus den Suchergebnissen entfernt werden.
Vermeiden Sie es, Suchmaschinen und Benutzern unterschiedliche Statuscodes zu geben. Halten Sie sich zu diesem Zweck von jeglicher Tarnung fern.
Cloaking kann beinhalten, dass Suchmaschinen und Personen unterschiedliche Inhalte, Meta-Tags oder Designelemente angezeigt werden.
Das verstößt gegen die Regeln von Google und kann dazu führen, dass Ihre Website schlecht aussieht.
Offen und ehrlich zu sein ist der beste Weg, um Suchmaschinen und Besucher zufrieden zu stellen, was zu besseren Rankings und Benutzererfahrungen führt.
Weitere Einblicke vom Google Search Relations-Team erhalten Sie in der Ganze Folge (Diese Diskussion beginnt bei der Sieben-Minuten-Marke).
Beitragsbild: bsd studio/Shutterstock
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